Uninspiriert? Ideenmangel? 5 ungewöhnliche Wege, Ihre Kreativität zu wecken

18. Februar 2020 | asperger charts

Einen kreativen Beruf auszuüben, das ist gelerntes Handwerk mit einem kräftigen Schuss Talent. Doch selbst die kreativsten Menschen unter uns durchleben Phasen, in denen sie ihren Gehirnwindungen keine gute Idee abringen können. Während die Deadline im Nacken sitzt, glänzt der kreative Flow durch Abwesenheit.

Dribble, eine Designer-Community, hat ihre Mitglieder gefragt, welche eher unkonventionellen Techniken sie in dieser Situation anwenden, um den kreativen Prozess wieder zum Fliessen zu bringen. Die ungewöhnlichsten Empfehlungen hat Dribble veröffentlicht – und wir haben einige bürotaugliche für Sie heraus gepickt.   

Wir laden wir Sie ein, sich von den folgenden Tipps inspirieren zu lassen, ganz unabhängig davon, ob Sie sich zur kreativen Gilde zählen oder nicht. Wenn Sie das nächste Mal uninspiriert auf die leere Seite Ihrer Präsentation starren, probieren Sie doch eine dieser Techniken aus.

1 Alltagsaufgaben erledigen

Gute Ideen tauchen aus dem Nichts auf, während wir etwas anderes tun. Einfache Alltagstätigkeiten erlauben Ihrem Geist zu wandern und ohne Druck neue Ideen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund kann es von grossem Nutzen sein, aufzustehen und eine Zeit lang einfachen Tätigkeiten nachzugehen. Beste Gelegenheit, um endlich mal die Büropflanze von den vertrockneten Blättern zu befreien oder freiwillig das Sitzungszimmer aufzuräumen. Auch gibt es bestimmt irgendwo eine Schublade, die sich über Entrümpelung freut.

2 Menschen beobachten

Nehmen Sie im nächstgelegenen Coffeeshop einen Kaffee oder gehen Sie um den Häuserblock. Machen Sie dabei nichts anderes, als die Menschen um sich herum zu beobachten. Es geht darum, die Augen für die Welt zu öffnen und sich bewusst darum zu bemühen, Dinge und Verhaltensweisen zu bemerken, die Sie auf den ersten Blick vielleicht nicht wahrgenommen hätten. Lassen Sie ihr Unterbewusstsein diese Eindrücke kreativ mit ihrem Projekt verbinden.

3 Vogelperspektive einnehmen

Manchmal ist alles, was Sie tun müssen, um wieder in Ihren kreativen Groove zurückzukehren, einen Schritt zurück zu machen. Nehmen Sie das ruhig wörtlich und treten Sie ein wenig vom Computer zurück. Versuchen Sie sich selbst und Ihre Arbeit aus der Vogelperspektive zu betrachten, aus der Perspektive eines unbeteiligten Dritten. Stellen Sie sich die Frage: Welchen Ratschlag oder Impuls habe ich für mich selbst, wenn ich mich und meine Arbeit mit Abstand betrachte?

4 Alte Ideen durchforsten   

Eine grossartige Möglichkeit, neue Ideen zu generieren, wenn Sie sich festgefahren fühlen, besteht darin, sich Ihre alten Ideen, Entwürfe, Skizzen oder unfertigen Arbeiten anzusehen, die sie irgendwo abgelegt haben. Das kann der Ausgangspunkt für etwas Neues sein, indem Sie alte Ideen, die sie in Ihrem Herzen und Hirn bewegt haben, mit ihrer aktuellen Aufgabe kombinieren.

5 Mit dem Unvollkommen weiterarbeiten

Das hört sich ungewöhnlich einfach an, oder? Anstatt weiterhin zu versuchen, ein perfektes oder ausserordentlich gutes Ergebnis hinzubekommen, akzeptieren Sie die Unvollkommenheit ihrer bisherigen Arbeit. Schliesslich kann es von diesem Punkt aus nur besser werden. Üben Sie sich gewissermassen etwas im Scheitern – manchmal entdecken wir auf diese Art und Weise genau das, was funktioniert. Denken Sie daran, Geduld mit sich selbst zu haben und zu akzeptieren, dass Misserfolg ein Teil des kreativen Prozesses ist.

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14. Januar 2020 | asperger charts

3 Gründe, warum wir eine VBZ-Anzeige für gelungen halten

1. Oktober 2019 | asperger charts

Am 29. Juli 2019 schalteten die VBZ folgende Anzeige – print wie online. Kurz zuvor hatte sich eine brütende Hitzewelle über die Schweiz gelegt. Wir laden Sie ein, diese Anzeige einmal auf sich wirken zu lassen.

In Zeiten der deutlich spürbaren Klimaveränderung ein bisschen Greta zu sein, das ist doch hip, oder? Diese Ansicht teilen nicht alle Kunden der VBZ – ein Blick auf die Kommentare unter dieser Anzeige bei Facebook reicht, um sich dessen zu vergewissern.

Ob eine Anzeige als gelungen erfahren wird, ist immer eine Frage des Standpunktes. Hier betrachten wir sie aus der Perspektive einer Designagentur, deren Herz für unkonventionelle und mutige Menschen schlägt. Einer Agentur, in der überwiegend Menschen wie Greta arbeiten, Menschen, die im autistischen Spektrum unterwegs sind und die in der Lage sind, sich mit all ihrem Können einem Thema zu verschreiben.

1 Die Anzeige polarisiert, schafft Lebendigkeit

Klar, nicht jeder identifiziert sich mit Greta. Das macht die Anzeige gewagt, daraus geniert sie einen Teil ihrer Vitalität.

Sie lädt zum Reflektieren ein: Warum wollen nicht alle Menschen automatisch ein bisschen Greta sein – auch wenn man ihnen freundlicherweise unterstellen kann, dass sie gerne automatisch etwas Gutes für die Umwelt tun würden?

2 Die Anzeige erleichtert das Umweltgewissen

Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit einem Augenzwinkern entfaltet die VBZ ein positives Gefühl in ihren Kunden, – zumindest hinsichtlich des eigenen Beitrags zum Umweltschutz. Denn ganz unabhängig dem jeweiligen Greta-Feeling vermittelt die Anzeige: Die Benutzung von Tram und Trolleybus ist erste Sahne für unsere Umwelt.  

3 Die Anzeige ist mit minimalstem Equipment gestaltet

Die Werbemacher reduzieren Gretas Style auf ein typisches Merkmal und finden so exakt ein Bild für die Vorzüge zur Benutzung von Tram und Bus. Minimalistischer und raffinierter geht es kaum.